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Schwarzkümmelöl – ein Jahrtausende alter Schatz

Schwarzkümmelöl – ein Jahrtausende alter Schatz

"Schwarzkümmel heilt jede Krankheit, außer den Tod", schrieb einst der Prophet Mohammed (570 bis 632 n. Chr.).

Die Nutzung dieser Heil- und Gewürzpflanze lässt sich geschichtlich weit zurückverfolgen. 1922 wurde bei der Entdeckung der Grabstätte von König Tutenchamun in Ägypten bei seiner Mumie in einer über 3300 Jahre alten Flasche Schwarzkümmelöl gefunden, das neben Gold und anderen wertvollen Grabbeigaben beigelegt wurde. Dies lässt den Stellwert erahnen, den das Schwarzkümmelöl zu dieser Zeit innehatte.


Nigella sativa L., die Stammpflanze des Schwarzkümmels, gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und stammt aus dem östlichen Mittelmeergebiet und Vorderasien - gedeiht aber auch unter mitteleuropäischen Klimabedingungen gut. Arabische und orientalische Bäcker verwenden Schwarzkümmel seit Jahrhunderten für ihre Backwaren, um die Verdauung zu fördern, das Aroma zu intensivieren und die Bekömmlichkeit zu steigern. Darum wird die Pflanze volkstümlich auch als „Brotwurz“ bezeichnet. In Europa ist der Schwarzkümmel weniger bekannt.


An der "Entdeckung" des Schwarzkümmels im deutschen Sprachraum war ein Pferd maßgeblich beteiligt. Das wertvolle Pferd der Tochter eines Immunologen war schwer an Asthma erkrankt. Ein ägyptischer Tierarzt griff bei der Behandlung auf ein altes Hausmittel seiner Heimat zurück: Schwarzkümmelsamen. Das Pferd wurde gesund und der Immunologe erforschte daraufhin die Samen am „Institut zur Erforschung neuer Therapieverfahren chronischer Krankheiten und Immunologie“ in München.


Hauptbestandteil der Schwarzkümmelsamen ist das fette Öl, das Oleum Nigellae sativae. Es ist gelblich bis rötlich-braun gefärbt und riecht stark aromatisch. Das hochwertige pflanzliche Öl ist reich an ungesättigten Fettsäuren. Auch die besonders wertvolle Gamma-Linolensäure ist enthalten (0,1 bis 1 Prozent). Wissenschaftler untersuchen seit vielen Jahren die Wirkung von ungesättigten Fettsäuren, besonders der Gamma-Linolensäure, bei verschiedenen Erkrankungen wie Allergien und Rheuma sowie atopischer Dermatitis.


Abseits der Wissenschaft wurde Schwarzkümmel in der Volksmedizin seit jeher als Heilmittel für Mensch und Tier verwendet. Im Laufe der Jahrhunderte kam er bei vielfältigen Indikationen zur inneren und äußeren Behandlung zum Einsatz: Erkältungen, Kopf-, Ohren- und Zahnschmerzen, rheumatische Erkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Bronchialasthma, Ekzeme, Bluthochdruck, zur Schweißhemmung, Milchbildung, bei Regelbeschwerden, als Diuretikum, bei Hämorrhoiden, gegen Würmer, bei Fieber und noch einigen mehr. Im Haushalt diente Schwarzkümmel als Insektenschutzmittel für Textilien. Außerdem wurde der Schwarzkümmel als Repellent zur Abwehr von Insekten und Zecken verwendet.

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